14.09.2014

Kürbis-Linsen-Eintopf mit Rosmarin

In seinem Küchentagebuch betitelt Nigel Slater dieses Rezept als "feierlichen Eintopf für einen besonderen Tag". Und damit übertreibt er nicht, auch wenn ich ein wenig umformulieren würde: Dieser Eintopf schafft es, aus einem bis dahin unspektakulären Tag noch etwas besonderes zu machen. So harmonisch sind die Zutaten aufeinander abgestimmt und so gut ist am Ende auch das Ergebnis.

Auch ansonsten hat mich "Das Küchentagebuch" von Nigel Slater überzeugt und ist eines der Kochbücher, die ich immer wieder gerne in die Hand nehme, um einfach nur darin zu stöbern. Es ist nach Monaten gegliedert und so kann man bei Ideenlosigkeit einfach die passende Jahreszeit aufschlagen und entsprechend mit saisonalen Zutaten kochen. Zwischen den Rezepten finden sich Anekdoten und Erzählungen, die nicht nur sympathisch sind, sondern oft auch informativ. Einen sehr passenden Satz schrieb das ZEITmagazin: "[...] man kann darin stundenlang lesen ohne die geringste Absicht, etwas daraus zu kochen." Meiner Meinung nach, hat Nigel Slater (mal wieder) ein tolles Buch geschrieben, das ich gerne weiterempfehle. Es wurde mir vom Dumont Buchverlag kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Kürbis-Linsen-Eintopf
Kürbis-Linsen-Eintopf

Zutaten

1 Hokkaidokürbis (1 bis 1,5 kg)
250 g Berglinsen (oder andere Linsen mit einer Kochzeit von etwa 30 Min.)
2 Möhren
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Zweig Rosmarin
1 Hand voll frische Petersilie
2 Lorbeerblätter
1,25 l Brühe
Olivenöl, Butter, Pfeffer, Crème fraîche

Zubereitung

Die Zwiebeln halbieren und in Scheiben schneiden. In Olivenöl und etwas Butter bei schwacher Hitze andünsten. Die Möhren würfeln und den Knoblauch sowie die Rosmarinnadeln fein hacken. Alles zusammen mit den Lorbeerblättern zu den Zwiebeln in den Topf geben und noch ein paar Minuten weiterdünsten. Anschließend die Linsen sowie die Brühe hinzugeben, mit etwas Pfeffer würzen und zunächst für ca. 15 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Kürbis in größere Würfel schneiden und nach Ablauf der 15 Minuten zum Eintopf geben. Köcheln lassen bis Kürbis und Linsen gar sind, was weitere 15 bis 20 Minuten dauert. Danach zwei bis drei Kellen vom Eintopf beiseitestellen, den Rest (nicht zu fein) pürieren oder stampfen. Anschließend beide Teile im Topf vermischen und mit einem großzügigen Klecks Crème fraîche und frischer Petersilie servieren.

Kürbis-Linsen-Eintopf

13.09.2014

Confiture d'oignons [Zwiebelkonfitüre]

Was es in Frankreich überall zu kaufen gibt, findet man hier nur in ausgewählten Läden: Zwiebelkonfitüre. Zum Glück ist es gar nicht schwierig zu Hause für Nachschub zu sorgen und selbstgekocht schmeckt sie natürlich noch viel besser als gekauft. Am liebsten esse ich Zwiebelkonfitüre mit Ziegenkäse, aber eigentlich wertet sie fast alle Sandwiches auf - z. B. in Kombination mit Serranoschinken, Manchego und Rucola.

Confiture d'oignons [Zwiebelkonfitüre]
Confiture d'oignons [Zwiebelkonfitüre]

Zutaten für ein 400 ml Glas

500 g rote Zwiebeln
50 ml Balsamico
1 EL Zucker
1 Hand voll frischer Thymian
1 Lorbeerblatt
Olivenöl, Butter, Pfeffer, Salz

Zubereitung

Die Zwiebeln halbieren und in dünne Streifen schneiden. Olivenöl und etwas Butter in einen Topf geben. Die Zwiebeln samt Lorbeerblatt und Thymian für 30 Minuten bei schwacher Hitze dünsten lassen, dabei hin und wieder umrühren damit die Zwiebeln nicht braun werden. Anschließend Balsamico und Zucker hinzufügen, mit Pfeffer und Salz abschmecken und die Zwiebeln für weitere 30 Minuten köcheln lassen. Danach das Lorbeerblatt und die Thymianzweige entfernen und die Konfitüre in ein ausgekochtes Glas füllen. Hält sich im Kühlschrank etwa zwei Wochen.

Confiture d'oignons [Zwiebelkonfitüre]

07.09.2014

Knuspriges Wurzelbrot

Das Rezept für diese herrlichen Wurzelbrote habe ich auf dem Blog rezeptepenny gefunden und seitdem schon einige Mal gebacken. Die Brote haben mich sowohl optisch als auch geschmacklich überzeugt und sind dank ihrer länglichen Form von allen Seiten wunderbar knusprig.

Knuspriges Wurzelbrot
Knuspriges Wurzelbrot

Zutaten für drei Brote

400 g Mehl Type 1050
200 g Mehl Type 550
100 g Roggenmehl Type 997
420 ml Wasser
10 g frische Hefe
1 TL Salz

Zubereitung

Die Wurzelbrote gelingen am besten, wenn der Teig viel Zeit zum Gehen hat. Daher bereite ich ihn meistens am Abend vor dem eigentlichen Backtag zu. Dafür zunächst die Mehle mit dem Wasser verkneten und für eine Stunde ruhen lassen. Dadurch wird der Teig besonders geschmeidig und lässt sich noch besser verarbeiten. Nach Ablauf der Stunde Hefe und Salz hinzugeben und so lange kneten bis die Hefe komplett eingearbeitet ist. Den Teig in den Kühlschrank stellen und dort bis kurz vor dem Backen gehen lassen.

Den Teig in drei gleich große Stücke teilen. Auf einer bemehlten Fläche in eine längliche Form bringen und in sich drehen. Für 30 Minuten gehen lassen und anschließend den Ofen samt Backblech auf 250°C vorheizen. Die Brote für zehn Minuten backen, danach die Temperatur drosseln und bei 200°C für weitere 20 Minuten zu Ende backen.

Knuspriges Wurzelbrot