18.05.2018

Geröstetes Müsli mit Kokosnuss und Paranüssen

Das Tolle an selbstgemachten Müslis ist, dass man ganz nach Geschmack verschiedene Kombinationen zusammenstellen kann. In diesem Rezept ergeben Kokos und Paranüsse eine sommerliche, angenehm nussige Mischung. Die Zutaten werden im Ofen geröstet, was einerseits für ein intensiveres Aroma sorgt und das Müsli andererseits schön knusprig macht. Am besten schmeckt es mir mit Joghurt und vielen frischen Beeren.

Geröstetes Müsli mit Kokosnuss und Paranüssen
Geröstetes Müsli mit Kokosnuss und Paranüssen

Zutaten

500 g kernige Haferflocken
150 g Paranüsse
100 g Kokoschips
70 g Kokosöl
60 g Ahornsirup
1 EL Vanillezucker

Zubereitung

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Paranüsse in Stücke hacken. Zusammen mit den Haferflocken und den Kokoschips in eine Schüssel geben. Kokosöl, Ahornsirup und Vanillezucker in einen Topf langsam erhitzen, bis das Kokosöl sich verflüssigt und der Vanillezucker sich aufgelöst hat. Über die anderen Zutaten gießen und dann gut vermischen, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind und die Flüssigkeit sich überall gleichmäßig verteilt hat.

Flach auf einem Backblech verteilen und für 10 Minuten backen. Danach umrühren und für weitere 10 Minuten in den Ofen schieben. Da die Kokoschips leicht verbrennen am besten zwischendurch schon einen Blick in den Ofen werfen und das Müsli ggf. schon früher rausholen. Anschließend komplett abschließen und danach luftdicht verpacken.

Geröstetes Müsli mit Kokosnuss und Paranüssen

Vor einem Jahr: Flammkuchen mit grünem Spargel, Tomaten und Pinienkernen
Vor zwei Jahren: Ratatouille mit Paprika, Aubergine, Zucchini und Tomaten
Vor drei Jahren: Blaubeerkuchen mit karamellisierten Mandeln
Vor vier Jahren: Weiße Schokoladentarte
Vor fünf Jahren: Roggenmischbrot mit Hefe
Vor sechs Jahren: Zucchini-Quiche mit Feta und rosa Pfeffer
Geröstetes Müsli mit Kokosnuss und Paranüssen

07.05.2018

Georgische Minz-Adschika mit grünen Chilis [Minz-Chili-Paste] & Buchtipp

Adschika ist eine würzige Paste aus frischer Minze, (vielen) grünen Chilis und Knoblauch. Sie ist in ganz Georgien und Aserbaidschan verbreitet und ein ziemliches Multitalent: Sie schmeckt zum Beispiel in Kräuterquark gerührt, als Würze in Eintöpfen, zu gegrilltem Fleisch, Fisch und Gemüse oder mit Eiern in allen Zubereitungsformen. Oder wie hier als Aufstrich auf geröstetem Sauerteigbrot mit etwas Frischkäse und Tomaten.

Georgische Minz-Adschika auf geröstetem Brot [Minz-Chili-Paste]
Georgische Minz-Adschika auf geröstetem Brot [Minz-Chili-Paste]

"Kaukasis", so heißt das Werk von Olia Hercules, aus dem dieses Rezept stammt. Es ist nach "Mamuschka" schon das zweite Buch, in dem sie sich auf eine kulinarische Reise durch ihre Heimat in Osteuropa begibt. Ihr Fokus liegt dieses Mal auf Georgien und Aserbaidschan - zwei Ländern, deren Küchen in der Foodszene bisher zu Unrecht nur wenig Beachtung fanden. Denn in ihnen sammeln sich die Einflüsse aller Himmelsrichtungen: Mal sind die Gerichte deftig, bodenständig und wärmend, ein anderes Mal dafür leicht, überraschend gewürzt und geschmacklich zwischen mediterran und orientalisch angesiedelt. Olia Herculas schafft es, all diesen Facetten und Unterschieden eine gemeinsame Form zu geben, indem sie die Rezepte mit kleinen Erzählungen verknüpft. So erfährt man zum Beispiel, dass Adschika in keiner westgeorgischen Vorratskammer fehlen darf, wie man Tinas frische Tekmali zubereitet (eine Pflaumensauce mit vielen Gewürzen, die neben der Aschika in der Vorratskammer zu finden ist) oder das Geheimnis der aufwändigen Zubereitung von Plov (eine Art Pilaw mit einer Kruste aus Walnüssen und Kürbis) nach einem alten, aserbaidschanischen Familienrezept. Es gibt viel zu entdecken, für mich weitaus mehr Neues als Bekanntes. Dazu noch die schlichten, stimmungsvollen Fotos - schön! "Kaukasis" würde mir als Rezensionsexemplar vom Knesebeck Verlag zur Verfügung gestellt.

Georgische Minz-Adschika auf geröstetem Brot [Minz-Chili-Paste]

Zutaten

125 g frische Minze
bis zu 10 grüne Chilischoten
2 Knoblauchzehen
20 g Salz

Zubereitung

Die Chilischoten entkernen, dazu am besten Handschuhe tragen. Wer mutig ist, kann die Kerne natürlich auch (teilweise) drinlassen. Die Minze samt der Stiele grob hacken. Die Knoblauchzehen schälen. Alles zusammen mit dem Salz pürieren, in der Küchenmaschine zerkleinern oder im Mörser zerstampfen. Am Schluss sollte alles eine Paste ergeben. In ein sauberes Einmachglas füllen zum Aufbewahren im Kühlschrank lagern. Dort hält sich die Paste bis zu einem Monat.

Georgische Minz-Adschika auf geröstetem Brot [Minz-Chili-Paste]

Vor einem Jahr: Flammkuchen mit grünem Spargel, Tomaten und Pinienkernen
Vor zwei Jahren: Grüner Salat mit Avocado und Himbeerdressing
Vor drei Jahren: Rhabarber-Ingwer-Sirup
Vor vier Jahren: Libanesischer Brotsalat
Vor fünf Jahren: Zitronen-Rosmarin-Brot mit Gruyère
Vor sechs Jahren: Karamellisierter grüner Spargel mit Parmesan
Georgische Minz-Adschika auf geröstetem Brot [Minz-Chili-Paste]
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