25.01.2015

Kartoffel-Wirsing-Suppe mit Bacon

Ein Wirsing ist für mich meistens viel zu groß, um ihn auf einmal in einem Gericht zu verwerten. Dieses Rezept ist daher also der Versuch einer Resteverwertung - zum Glück ein gelungener! Der knusprige Bacon ist eine leckere Ergänzung zur cremigen Suppe, sie schmeckt aber auch als vegetarische Version sehr gut.

Kartoffel-Wirsing-Suppe mit Bacon
Kartoffel-Wirsing-Suppe mit Bacon

Zutaten

500 g Kartoffeln
1/4 Wirsing
1 Möhre
1 Selleriestange
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
800 ml Brühe
8 Scheiben Bacon
Pfeffer

Zubereitung

Kartoffeln, Möhre, Sellerie, Zwiebel und die Knoblauchzehe in grobe Stücke schneiden und zusammen mit der Brühe in einen Topf geben. Für etwa 20 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Anschließend zu einer glatten, sämigen Suppe pürieren und mit etwas Pfeffer abschmecken.

Den Wirsing in sehr feine Streifen schneiden und in die Suppe geben. So lange köcheln lassen bis der Wirsing weich ist. Je nachdem wie fein der Wirsing geschnitten ist, dauert das 10 bis 20 Minuten. In der Zwischenzeit den Bacon ohne Fett in einer Pfanne knusprig braten. Den Bacon zum Servieren hacken und über die Suppe streuen.

Kartoffel-Wirsing-Suppe mit Bacon

18.01.2015

Sencha Cookies mit Zitrone, Mandeln und grünem Tee

Während Matcha ziemlich oft in Keksen, Kuchen oder Eis anzutreffen ist, findet man Sencha nach wie vor hauptsächlich in Teetassen - dabei schmeckt Sencha nicht nur anders, sondern gerade in Keksen mindestens genauso gut! Diese Sencha Cookies bekommen dank der Teeblätter eine zart herbe Note, die eine wunderbare Ergänzung zu ihrer Süße und dem frischen Zitronenaroma ergibt.

Sencha Cookies mit Zitrone, Mandel und grünem Tee
Sencha Cookies mit Zitrone, Mandel und grünem Tee

Zutaten

200 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
100 g Butter
100 g Zucker
1 Bio-Zitrone
3 EL Sencha
1 Prise Salz

Zubereitung

Die Schale der Zitrone abreiben und zusammen mit den anderen Zutaten verkneten. Etwas zusätzlichen Zucker auf eine saubere Fläche streuen und den Teig darauf zu einer Rolle mit etwa 5 cm Durchmesser formen. Den Teig für eine Stunde kalt stellen.

Anschließend den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Teigrolle mit einem scharfen Messer in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen. Für etwa 12 Minuten backen bis die Kekse eine goldbraune Farbe angenommen haben.

Sencha Cookies mit Zitrone, Mandel und grünem Tee

11.01.2015

Taboulé mit Sellerie, Fenchel und Granatapfel & Buchtipp

Taboulé esse ich im Winter genauso gerne wie im Sommer - nur schade, dass Gemüse, im Gegensatz zu meinem Appetit, saisonal ist. In diesem Fall schafft Salma Hages Winter-Taboulé aus aus dem Kochbuch "Die libanesische Küche" zum Glück Abhilfe. Mit Knollensellerie, Fenchel und Granatapfel wird das Taboulé zu einem ungewöhnlichen, köstlichen Geschmackserlebnis.

Für ein kleines Menü empfehle ich dazu dreierlei Hummus und knuspriges Couscous-Brot aus dem selben Kochbuch. Dabei ist "Die libanesische Küche" eigentlich nicht nur ein einfaches Kochbuch, sondern vielmehr ein umfangreiches Nachschlagewerk, das die Küche des Libanons mit all ihrer Vielseitigkeit abbildet. Über 500 Rezepte finden sich auf ebenso vielen Seiten, dazwischen wunderschöne Fotos, die nicht nur Gerichte, sondern auch Land und Leute zeigen.
Das Buch ist ganz klassisch in Kapitel wie "Suppen", "Fleisch" oder "Gemüse" eingeteilt, wobei sich dazwischen auch ganze Teile den Bereichen "Mezze", "Getränke" oder Gastbeiträgen anderer Köche widmen. Mit Hilfe des Glossars erfährt dann man auch, was sich hinter unbekannten Rezeptnamen (Kibbeh, Labneh, Manakish...) und Gewürzen (Dukkah, Mahlab, Sumach...) verbirgt. An dieser Stelle war übrigens, trotz umfangreicher Gewürzsammlung, ein Gang zum türkischen Markt unvermeidlich. Aber der Rest ist dafür ganz einfach: Die meisten der Rezepte zeichnen sich durch eine unkomplizierte Zubereitung aus und für viele benötigt man außerdem nur wenige Zutaten, was zum Nachkochen animiert - mein Buch beinhaltet jedenfalls fast schon so viele Post-its wie Seiten. Als nächstes stehen natürlich Schawarma und Falafel auf der Liste, denn die sind aus der Berliner Küche ohnehin nicht mehr wegzudenken.
"Die libanesische Küche" wurde mir als Rezensionsexemplar vom Edel Verlag zur Verfügung gestellt.

Taboulé mit Fenchel, Sellerie und Granatapfel
Taboulé mit Fenchel, Sellerie und Granatapfel
Taboulé mit Fenchel, Sellerie und Granatapfel

Zutaten für eine große Schüssel

1 Tasse Couscous
2 Tassen Brühe
1/4 Knollensellerie
1 Fenchel
1 rote Zwiebel
1 Zitrone
1 Bund glatte Petersilie
1 Bund Minze
1 Granatapfel
50 g Walnüsse
Olivenöl, Pfeffer

Zubereitung

Das Coucous mit der kochenden Brühe übergießen. Abgedeckt für ein paar Minuten stehen lassen bis das Couscous die gesamte Flüssigkeit aufgenommen hat. Anschließend umrühren und auflockern.

Knollensellerie, Zwiebel und Fenchel in kleine Würfel bzw. Streifen schneiden, Petersilie und Minze hacken. Alles zum Couscous geben und mit etwas Pfeffer würzen. Für das Dressing die Zitrone auspressen und mit der gleichen Menge Olivenöl aufgießen. Über dem Taboulé verteilen und alles sorgfältig mischen. Die gehackten Walnüsse und die Granatapfelkerne kurz vor dem Servieren darauf verteilen.

Taboulé mit Fenchel, Sellerie und Granatapfel