29.07.2015

Klassische Gazpacho mit Tomate, Paprika und Gurke

Gazpacho ist einfach das perfekte Rezept für den Sommer. Tomaten, Paprika und Gurke haben jetzt Saison, weshalb die kalte Suppe nicht nur frisch, sondern auch sehr würzig und unheimlich gut schmeckt. Es gibt außerdem unzählige Möglichkeiten, Gazpacho zu variieren: mit frischen Kräutern wie Dill, Petersilie oder Basilikum und mit anderen Gemüsesorten wie Avocado, Fenchel oder Stangensellerie.

Gazpacho mit Paprika, Tomate und Gurke
Gazpacho mit Paprika, Tomate und Gurke

Zutaten für zwei große Portionen

600 g Tomaten oder 500 ml Tomatensaft
2 Scheiben Toast- oder Weißbrot
2 Paprika
1 Gurke
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Balsamico, Olivenöl

Zubereitung

Das Toastbrot in etwas Wasser einweichen. Die Tomaten, eine der Paprikas, Gurke, Zwiebel sowie den Knoblauch in grobe Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Den Toast dazugeben und alles mit dem Pürierstab pürieren bis die Suppe eine cremige Konsistenz hat. Sollte sie etwas zu fest sein, einfach etwas Wasser dazugießen (wenn man Tomatensaft anstatt frischer Tomaten verwendet, sollte das aber nicht nötig sein). Anschließend mit einem Schuss Balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken und für mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank durchkühlen lassen. Vor dem Servieren die zweite Paprika fein würfeln und über die Suppe streuen.

Gazpacho mit Paprika, Tomate und Gurke

Vor einem Jahr: Mascarpone-Torte mit Erdbeeren
Vor zwei Jahren: Empanadas de pollo
Vor drei Jahren: Gebackene neue Karoffeln mit Kresse und Mandeln

21.07.2015

Selbstgemachter Frischkäse & Buchtipp

Gleich zwei neue Erkenntnisse habe ich nach der Zubereitung dieses Rezepts gewonnen: Es gibt kaum etwas einfacheres, als Frischkäse selbst zu machen und noch dazu schmeckt er überraschend anders im Vergleich zu gekauftem. Als Brotaufstrich kann man ihn entweder pur essen oder kombinieren: mit süßen Aufstrichen, herzhaften Belägen oder gleich einer Mischung aus beidem, wie hier mit Honig, etwas Pfeffer und frischen Kräutern.

Selbstgemachter Frischkäse
Selbstgemachter Frischkäse

Die Idee für die Herstellung von Frischkäse habe ich aus "Toskana: Das Kochbuch" von Phaidon by Edel, wobei ich das Rezept etwas abgewandelt habe. Damit der Frischkäse vegetarisch ist, habe auf Lab verzichtet - und diese eine Zutat macht bei Käse natürlich einen ziemlichen Unterschied! Nämlich den zwischen schnittfestem, toskanischem Raviggiolo und einem etwas krümeligem - aber nicht minder leckerem - Frischkäse. Das Buch hält noch mehr solch schlichter Gerichte bereit, von denen viele herzhaft und bodenständig sind und die natürlich alle mit den herrlichen Zutaten der Toskana zubereitet werden. Die Gliederung erfolgt nach den verschiedenen Provinzen der Region, vom nördlichen Massa Carrara bis in den Süden nach Grosseto. Eine kleine Besonderheit ist die Übersicht über Feste und Märkte: So findet zum Beispiel im Juli das Sagra della ribollita in Loro Ciuffienna statt und im August folgt das - sicher recht gehaltvolle - Sagra del lardo in Colonnata. Neben der Vorstellung der Provinzen geht das Buch auch auf die Besonderheiten und Ursprünge der lokalen Küche ein, stellt typische Lebensmittel vor und liefert zu jedem Rezept vorab eine kurze Erklärung, was mir wirklich gut gefällt. Nicht ganz so gut gefallen mir leider Fotos und Rezeptauswahl, die mir beide etwas zu rustikal sind. Bei vielen Gerichten fehlt mir eine gewisse Leichtigkeit, die zahlreichen Eintöpfe und deftigen Suppen verbinde ich eher mit kühlen Herbst- und Winterabenden. Allerdings ist "Toskana: Das Kochbuch" insgesamt eine angenehme Reise durch die toskanische Küche und wenn die Tage wieder kürzer werden, hole ich es sicher wieder aus dem Regal, um mir einen wärmenden Schmortopf oder einen herbstlichen Kastanienkuchen zu machen. Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Edel Verlag zur Verfügung gestellt.

Selbstgemachter Frischkäse

Zutaten für 100 Gramm Frischkäse

500 ml Milch (mind. 3,5 % Fett)
1 EL Weißweinessig
1/2 TL Salz

Zubereitung

Milch, Essig und Salz in einen Topf geben. Unter rühren aufkochen und dann sofort vom Herd nehmen. Die Milch sollte sofort sichtbar gerinnen. Falls es nicht geklappt hat, kann man noch ein bis zwei Teelöffel Essig dazu geben und sie ein zweites Mal aufkochen.

Ein Sieb mit einem sauberen Geschirrtuch auslgegen und den Topfinhalt hineingießen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen und abtropfen lassen. Dass die Molke eine leicht grünliche Farbe hat ist übrigens völlig normal.

Selbstgemachter Frischkäse

Vor einem Jahr: Wildkräuter-Salat mit Walnuss-Dressing
Vor zwei Jahren: Erdnussbutter-Johannisbeer-Tartelettes
Vor drei Jahren: Polentakuchen mit Himbeeren und Zitrone

12.07.2015

Sandwichbrot mit Roggenmehl, Kümmel und Gewürzgurken

Das ist kein Brot für süße Aufstriche, aber für herzhafte Sandwiches gibt es einfach kein besseres! Es ist locker und saftig, zart würzig und schmeckt einfach toll mit Schinken, Käse und/oder salzigen Aufstrichen. Meine Lieblingskombination: Pastrami, Honigsenf und natürlich Gewürzgurken.

Sandwichbrot mit Roggenmehl, Kümmel und Gewürzgurken
Sandwichbrot mit Roggenmehl, Kümmel und Gewürzgurken

Zutaten

400 g Weizenmehl Type 550
200 g Roggenmehl Type 997
65 g Stärke
330 ml Wasser
150 ml Einlegeflüssigkeit von Gewürzgurken
60 ml Rapsöl (oder anderes neutrales Öl)
15 g frische Hefe
1 EL Honig
2 TL Kümmel
2 TL Senfkörner
1 TL Salz

Zubereitung

Den Teig für dieses Brot sollte man bereits am Vortag zubereiten. Dadurch verbessert sich nicht nur die Konsistenz, sondern auch die Wartezeit am Backtag ist nicht mehr ganz so lang. Dafür zunächst Weizenmehl, Roggenmehl und Stärke sowie Kümmel, Senfkörner und Salz in eine Schüssel geben. Wasser, Gurkenflüssigkeit, Honig und Hefe verrühren bis die Hefe sich vollständig aufgelöst hat. Zum den anderen Zutaten gießen und verkneten. Am Schluss das Rapsöl einarbeiten und so lange kneten bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Für ein intensiveres Gurkenaroma kann man auch noch zwei oder drei fein geraspelte Gewürzgurken einarbeiten. Mit Frischhaltefolie oder einem feuchten Tuch abdecken und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Den Teig am nächsten Tag in eine Kastenform füllen, locker mit Frischhaltefolie oder einem feuchten Tuch abdecken und für zwei Stunden gehen lassen bis der Teig sich deutlich vergrößert hat. Den Ofen auf 180°C vorheizen und für etwa 60 Minuten backen. Das Brot ist fertig wenn es von außen gut gebräunt ist und sich beim Dagegenklopfen hohl anhört.

Sandwichbrot mit Roggenmehl, Kümmel und Gewürzgurken

Vor einem Jahr: Limonade mit Kirsch-Rosmarin-Sirup
Vor zwei Jahren: Erdnussbutter-Johannisbeer-Tartelettes
Vor drei Jahren: Chili con carne