16.02.2017

Polenta mit gerösteten Weintrauben und Tomaten, Parmesan und Parmaschinken

Eine schlichte Polenta mit etwas Butter und Parmesan ist eine der besten Grundlagen für ein gemütliches Abendessen. An passenden Kombinationsmöglichkeiten mangelt es nicht, aber diese hier schmeckt mit den fruchtigen Tomaten und süßen Trauben in Kontrast zum aromatischen Parmaschinken und Parmesan besonders lecker.

Polenta mit gerösteten Weintrauben und Tomaten, Parmesan und Parmaschinken
Polenta mit gerösteten Weintrauben und Tomaten, Parmesan und Parmaschinken

Zutaten für eine Portion

Für die Polenta:
75 g Polenta
200 ml Wasser
200 ml Milch
30 g Parmesan
1 EL Butter
Salz

Außerdem:
1 Rispe Kirschtomaten
1 Hand voll kernlose rote Weintrauben
3 Scheiben Parmaschinken
Olivenöl, Pfeffer, Salz, Parmesan

Zubereitung

Zunächst den Ofen auf 220°C vorheizen. Dann die Polenta vorbereiten: Dafür Polenta, Wasser und Milch in einen Topf geben und erhitzen. Dabei immer wieder umrühren, damit die Polenta nicht am Boden festbrennt. Den Topf vom Herd nehmen, sobald die Mischung aufkocht. Mit geschlossenem Deckel für etwa 15 Minuten ziehen lassen und zwischendurch umrühren.

Währenddessen die Tomaten und Weintrauben in eine kleine Auflaufform geben. Mit Olivenöl beträufeln und mit etwas Pfeffer und Salz würzen. Für 15 bis 20 Minuten backen, bis die Haut der Tomaten und Trauben aufgeplatzt ist.

Den Parmesan für die Polenta reiben und mit der Butter unter die Polenta rühren. Mit etwas Salz abschmecken und auf einen Teller geben. Tomaten, Trauben und den ausgetretenen Saft aus der Auflaufform darauf verteilen. Den Parmaschinken auf der Polenta anrichten und nach Geschmack noch etwas Parmesan dazu raspeln.

Polenta mit gerösteten Weintrauben und Tomaten, Parmesan und Parmaschinken

Vor einem Jahr: Süßkartoffelpüree mit gebräunter Butter, Ahornsirup und Pekannüssen
Vor zwei Jahren: Dulce de leche aus dem Ofen
Vor drei Jahren: Möhrensuppe mit Quinoa
Vor vier Jahren: Tarte au citron
Vor fünf Jahren: Hirsepfanne mit Spinat, Datteln und Feta
Polenta mit gerösteten Weintrauben und Tomaten, Parmesan und Parmaschinken

06.02.2017

Knusprige Schwarzwurzeln in Zitronen-Dill-Panade & Buchtipp

Schwarzwurzeln kann man auf viele Arten zubereiten, aber diese ist mir Abstand am liebsten: In knuspriger Panade, die angenehm nach Zitrone und Dill schmeckt. Ich esse die Schwarzwurzeln als Hauptgericht, einfach nur mit einem Klecks Hüttenkäse oder saurer Sahne, aber sie passen auch unglaublich gut als Beilage zu einem zarten Stück Fleisch.

Knusprige Schwarzwurzeln in Zitronen-Dill-Panade
Knusprige Schwarzwurzeln in Zitronen-Dill-Panade

Nigel Slaters neuestes Buch "Ein Jahr lang gut essen" ist voller solcher einfacher und schmackhafter Gerichte. Es gehört zu seiner Reihe der Küchentagebücher, in denen er die Leser über den Verlauf eines Jahres hinweg an seinen Mahlzeiten, seinen kulinarischen Reiseberichten, seinem Gemüsegarten und seinen Gedanken zu allen Themen rund ums Essen teilhaben lässt - und zwar auf eine so sympathische Art und Weise, dass man sich aufs Angenehmste in seinen Büchern verlieren kann. Bei ihm stimmen sowohl die Rezepte als auch die Geschichten und nicht umsonst bezeichnet er sich selbst als "cook who writes".

Das Buch ist chronologisch aufgebaut und beginnt am 1. Januar mit einem einfachen Knäckebrot und den Resten der vorangegangenen Feiertage. So spiegeln sich Anlässe, Jahreszeiten und Urlaube immer wieder in den Rezepten, was das Buch zu einer perfekten Quelle für saisonale Zutaten und ihre Zubereitung macht - so auch die Schwarzwurzeln, die bei Nigel Slater Ende Januar auf den Tisch kamen. Ihm ist außerdem wichtig, dass gutes Essen sich in den Alltag integrieren lässt und ihn bereichert. Deshalb gibt es neben den Tagebuchabschnitten außerdem vier Jahreszeitenkapitel, die der schnellen Küche gewidmet sind. Allerdings fällt auf, dass oft zwei Komponenten den Alltag so lecker machen: Fleisch und Fett, am liebsten in Form von Butter, Sahne und Créme double. Aber darüber sehe ich gerne hinweg, zumal Slater selbst im Vorwort dazu ermuntert, die Gerichte dem eigenem Geschmack anzupassen.

"Ein Jahr lang gut essen" wurde mir als Rezensionsexemplar vom Dumont Verlag zur Verfügung gestellt.

Knusprige Schwarzwurzeln in Zitronen-Dill-Panade

Zutaten

750 g Schwarzwurzeln
1 Bio-Zitrone
3 EL Semmelbrösel
1 TL Dill
1 EL Paprikapulver
1 Ei
Olivenöl, Pfeffer, Salz

Zubereitung

Zunächst die Panade vorbereiten. Dafür die Zitronenschale abreiben und in einen tiefen Teller geben. Semmelbrösel, Dill, Paprika sowie etwas Pfeffer und Salz dazugeben und vermischen. Den Zitronensaft auspressen und mit etwas Wasser in eine Schale geben; darin werden die geschälten Schwarzwurzeln nach dem Schälen zwischengelagert, damit sie nicht braun anlaufen.

Nun die Schwarzwurzeln schälen (am besten mit Handschuhen, der Saft ist nämlich sehr klebrig). In etwa 10 cm lange Stücke schneiden und vorerst ins Zitronenwasser legen. Anschließend mit etwas Wasser in einen Topf geben und mit geschlossenem Deckel für etwa 15 Minuten andünsten, bis sie gar sind. Abgießen und etwas abkühlen lassen.

Das Ei in einer Schale verrühren. Die Schwarzwurzeln zuerst in das Ei tunken und anschließend in der Panande wälzen. Einen guten Schuss Olivnöl in eine Pfanne geben, sodass der Pfannenboden vollständig damit bedeckt ist. Die panierten Schwarzwurzeln bei mittlerer Hitze von allen Seiten goldbraun braten. Die Menge reicht entweder für eine Person als Hauptspeise oder als Beilage für zwei Personen.

Knusprige Schwarzwurzeln in Zitronen-Dill-Panade

Vor einem Jahr: Japanischer Matcha-Kuchen mit weißer Schokolade
Vor zwei Jahren: Dutch Baby Pancake
Vor drei Jahren: Möhrensuppe mit Quinoa
Vor vier Jahren: Pastasotto mit getrockneten Tomaten, Mascarpone und Pinienkernen
Vor fünf Jahren: Maisrisotto
Knusprige Schwarzwurzeln in Zitronen-Dill-Panade
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